Sonntag, 18. Oktober 2026

Niko erobert... Kellerwald (446) / Reisebericht

 

Niko an der Edersee-Staumauer


Montag, 12. Oktober

Nachdem es im vergangenen Jahr mit dem Familienurlaub aus terminlichen Gründen nicht geklappt hat, gab es 2026 einen neuen Anlauf. Babybedingt hatten wir uns für einen Urlaubsort auf halber Strecke zwischen Beelen und Kelsterbach entschieden. Den Kellerwald kannten wir ohnehin noch nicht und auf der Durchfahrt war die Gegend stets attraktiv erschienen. Eine erschwingliche und passend große Ferienwohnung war auch recht schnell gefunden und so hieß es, Altenlotheim, wir kommen. Doch zunächst hieß es Packen. Das kann schon einmal einen Vormittag lang dauern, wenn man nicht nur für sich selbst, sondern auch für Klein-M packen muss. Erfordert ein wenig mehr Vorbereitung und Gehirnschmalz. Kurz nach Mittag rollten wir los, der Beelener Trupp kam vor uns an und richtete sich schon einmal ein. Die Ferienwohnung erwies sich als nahezu perfekt ausgestattet, einziges Manko: die Betten, die waren eindeutig zu hart. Daniel, Mama und ich genossen zunächst einen Kaffee auf dem Balkon, während wir der Rückkehr von Simon und Papa harrten, die im Nachbarort einkaufen waren. Später machten wir noch einen kleinen Rundgang, um Ort und Umgebung zu erkunden. Abends gab es Nudelauflauf und Spiele.






 

Dienstag, 13. Oktober

Wie üblich entschied Mia über Aufwach-, Aufsteh- und Frühstückszeit. Nachdem sie fertig war, hieß es Kaffee kochen und Frühstück für die Großen. Bereits abends zuvor hatten wir entschieden, uns an einer 10 Kilometer-Wanderung zu versuchen und mal zu schauen, was Mia davon halten würde. Nach Mias zweitem Frühstück (Milch), schnallten wir sie in die Trage – zum ersten Mal bei Daniel – und machten uns auf die „Fahrentriesch-Route“, die mehr oder minder direkt an der Haustür startete. Der Weg führte uns bergan hinein in den Nationalpark Kellerwald, hinauf zum Fahrentriesch, eine der größten grasbewachsenen, früher zwischenzeitlich ackerbaulich genutzten Flächen, auf einer der zahlreichen Hochplateaus im Nationalpark. Umgeben werden die Triesche von Buchenurwäldern, daher sind Teile des Kellerwaldes auch seit 2011 UNESCO-Weltkulturerbes. Mia hielt die 10 Kilometer gut durch. Danach war es aber auch Mittag und dringend Zeit für einen Gemüsebrei. Außerdem waren ihre Beine ganz schön kalt. Werner und Simon drehten noch eine Runde mit dem Gravelbike, Daniel, Mama, Mia und ich machten nachmittags noch einen Spaziergang durch Altenlotheim. Abends Kartoffeln aus dem Backofen und Gemüsepfanne.








 

Mittwoch, 14. Oktober

Morgenbrei, Papa und ich fuhren Einkaufen und Brötchen holen, dann Frühstück für Erwachsene. Nach Mias 10 Uhr-Milch fuhren wir mit den Autos los zur Staumauer des Edersees. Nach einer halben Stunde Fahrt erreichten wir Edertal, wo sich neben der Mauer selbst auch ein Informationszentrum und ein paar Einkehrgelegenheiten befinden. Zunächst bestaunten wir den dürrebedingt zwar nicht leeren, aber mit nicht sehr viel mehr als einer Pfütze ausgestatteten Edersee. Die Staumauer konnten wir mit Buggy leider nicht komplett ablaufen, da gerade Wartungsarbeiten im Gange waren und der verbleibende Platz daneben nicht ausreichte. Wir drehten eine Runde durchs Infozentrum, bevor Simon seine sechs Jahre alten Currywurstschulden endlich bei uns einlöste. Nach einer Breipause am Auto fuhren wir weiter zum Baumkronenpfad nur vier Autominuten weiter. Dort lernten wir unter anderem, wie viele Meter Laub in 25 Jahren zusammen kommen würden, wenn das Laub nicht verrotten würde (ca 2,5m) und dass eine Buche ca. 1200 m² Blätter hat. Weiterhin gab es jede Menge Wissenswertes über die Bewohner der Baumkronen, sowohl tierischer als auch pflanzlicher Art. Und noch ein Fun Fact zum See: Er wurde nie eingeweiht. Kaiser Wilhelm II sollte dies zwar tun, doch brach zwei Wochen vor der geplanten Einweihung der 1. Weltkrieg aus.

Nach den Baumkronen ging’s zurück zur Ferienwohnung. Werner, Simon und ich machten noch einen einstündigen Waldlauf, bevor es Linsencurry zum Abendessen gab. 









Laufstrecke

Donnerstag, 15. Oktober

Üblicher Ablauf am Morgen, dann bekamen wir irgendwie die Kurve nicht so recht. Mia war unzufrieden und  letztlich lief es darauf hinaus, dass Simon und Werner eine größere Radtour machten und Mia auf mir einschlief. Später buken wir Kuchen und zogen dann nach Mias Mittagsbrei noch auf eine gut 8 Kilometer lange Runde mit Mia in der Trage los. Wir liefen zur Quernst hinauf. Dort steht, ebenfalls auf einem Hochplateau eine wiedererrichtete Kapelle. Zu früheren Zeiten hatte es in den höheren Lagen Siedlungen gegeben und in dem Zusammenhang auch eine Kirche. Irgendwann wurden die Siedlungen aufgegeben und die Kapelle als Baumaterial benutzt, bevor man die Kapelle vor knapp 20 Jahren wieder aufgebaut hat. Abends Pizza.

 


 





Freitag, 16. Oktober

Mia veranstaltete um 3:44 Uhr Party, damit war die Nacht für Daniel vorbei, während Mia und ich irgendwann weiterschliefen. Daniel setzte mit Mia dann in Sachen Aktivitäten aus, auch um ein Schläfchen einlegen zu können. Wir planten um und wanderten die 9 Kilometer zum Nationalparkzentrum im Kirchlotheim, statt mit dem Auto dorthin zu fahren. Im Nationalparkzentrum gab es Wissenswertes zu Entstehung, Topografie von Wald und Wildnis sowie der Tierwelt zu erfahren. Wirklich klasse war das Rundumkino mit mehreren Stationen zum Start, im Mittelteil gab es eher spielorientierte Stationen, der 4D-Film am Ende war etwas überdreht, man könnte auch sagen, in die Jahre gekommen. Nach dem Museum gönnten wir und noch Kaffee und ein Stück Kuchen, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Danach war’s auch schon wieder fast 17 Uhr. Abends noch einmal buntes Pfannengemüse mit Ofenkartoffeln und Spieleabend.

 





 
 

Samstag, 17. Oktober

Frühstück, Aufräumen und Abreise

Sonntag, 17. Mai 2026

Niko erobert... Renntag in Haßloch (445)

Ein halbes Jahr und 1 Woche wrar der letzte Rennbahnbesuch her, der 8. November 2025 in München, siehe letzter Reisebericht. Am Samstag machten wir uns zu unserem ersten Rennbahnausflug zu dritt auf. 


Dafür, dass wir mit Baby auf der Rennbahn waren, haben wir doch noch einigermaßen viel von den Pferden mitbekommen. Die ersten beiden Anläufe zu dritt zur Rennbahn zu fahren, hatten nicht geklappt. Beim ersten Versuch war das Wetter zu schlecht, der zweite Renntag fiel gleich ganz aus und so gaben wir unser Debüt nicht in Mannheim, sondern in Haßloch. 

Mineola nach ihrem Sieg beim ersten Lebensstart.

Selbst is(s)t die Frau 


 

Wir stellten einmal mehr fest, dass sich der Besuch in Haßloch immer lohnt: faire Bahn, gemütiche Atmosphäre, nur leider viel zu wenige Renntage. 

Mittwoch, 28. Januar 2026

Immer wieder sonntags... Quarkbrot (65)

Wie gesagt, gebacken wird weiterhin. Mein Sauerteig hat die letzte Schwangerschaftsphase und vor allem die anderthalb Wochen in Frankfurt-Höchst zum Glück überlebt. Also weiter geht's, denn ein Sonntag ohne Sonntagsbrot ist nur ein halber Sonntag! 

Zutaten

Vorteig

50 g Sauerteigansatz

125 g Dinkelvollkornmehl

125 g Wasser 

 

Hauptteig

375 g Dinkelvollkornmehl

125 g Dinkelmehl 1050

250 g Magerquark

130 ml Wasser 

10 g Salz

 

Zubereitung

Sauerteigansatz mit  Wasser und Mehl verrühren. Abgedeckt ca. 12 Stunden gehen lassen. Für den Hauptteig den Sauerteig mit Wasser, beiden Mehlsorten, Quark und Salz ca. 7 Minuten mit der Küchenmaschine verkneten. Teig zu einer Kugel formen und ca. 8-10 Stunden (bei mir über Nacht) abgedeckt gehen lassen.

Ein Gärkörbchen mit Mehl einstreuen. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche dehnen und falten, anschließend zu einem Laib formen und mit Schluss nach unten ins Gärkörbchen legen. Eine gußeiserene Form mit Deckel in den Backofen stellen. Diesen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Laib in den Gußtopf geben, Deckel aufsetzen und ab in den Backofen. Nach 30 Minuten Deckel abnehmen und Brot weitere 20 Minuten fertig backen. 

 

Quelle: Köstlich vegetarisch, Nr. 1/2026; abgewandelt

Montag, 26. Januar 2026

Niko erobert... M (444)


Wenn es hier wie schon in den letzten Wochen der Fall auch künftig ruhig(er) bleibt, das hier ist der Grund. Seit vier Wochen werden wir ganz anders als sonst auf Trab gehalten. Und das wird sich auf absehbare Zeit kaum ändern ;) Es wird sicher auch künftig den einen oder anderen Post geben, die Reiseberichte werde ich keinesfalls aufgeben. Genauso wird weiterhin Brot gebacken. Aber ob das dann immer verbloggt wird, wird die Zeit zeigen ;)


Sonntag, 16. November 2025

Niko erobert... Brüssel (443)

Ich muss noch etwas nachreichen. Denn Niko war im Herzen der Europäischen Union oder zumindest direkt daneben.

 

 

Erst einmal vor dem Parlament posieren. Leider reichte die Zeit nicht für einen Blick hinein. Zumindest gibt es eine öffentliche Ausstellung. Da ich beruflich da war, reichte es nur zu einem Fotostopp außen. 





Aber so viel Zeit muss sein: Ohne eine echte Brüsseler Waffel geht's natürlich nicht. Sie war teuer, aber angemessen lecker ;)