Montag, 11. Juni 2018

Niko erobert... Wilhelmstraßenfest (268)


Deutschlands größtes Straßenfest - damit brüstet sich das Wilhelmsstraßenfest, das offiziell Theatrium heißt und am vergangenen Woche seine 41. Auflage erfuhr. Warum Theatrium? Weil es 1977 zum ersten Mal anlässlich der Wiedereröffnung ders Hessischen Staatstheaters nach Renovierung gefeiert wurde. Dass das mit dem Brandschutz beim selbigen dazu führt, dass derzeit teure Brandwachen bei jeder Aufführung bereit stehen müssen, ist allerdings eine andere Sache, die mit dem Fest nichts zu tun hat. Jedes Jahr im Juli wird die Wilhelmsstraße an einem Freitag sowie Samstag für den Verkehr gesperrt und auf der Prachtstraße Wiesbadens wird gefeiert. Bunt, fröhlich und wahrlich von allem etwas, so lautet mein persönliches Fazit. Kulinarisch, künstlerisch und musikalisch geht es durch aller Herren Länder und durch alle Stilrichtungen, von der Pommes bis zum Gourmetmenü ist alles dabei und das ist auch gut so - für jeden Geschmack ist was dabei. Es war sicher nicht mein letzter Besuch!

Freitag, 8. Juni 2018

Niko erobert... Frühsommerfreuden (267)

Zum Amüsement diverser Mitmenschen kann ich mich immer wieder - nahezu täglich - über die gleichen, in der Regel nur saisonal verfügbaren Dinge freuen. Das hat ziemlich viel mit Essen zu tun.


Erdbeeren stehen dabei an erster Stelle. Das dürfte nicht weiter überraschen, da es bereits einige Nikofotos mit Erdbeeren in verschiedenster Verarbeitungsform in diesem Blog gibt... Da und da zum Beispiel, wahrscheinlich sind das aber nicht alle erdbeerigen Einträge.


Heute morgen habe ich dann ein Schild mit dem Hinweis auf Frauenstädter (Stadteil von Wiesbaden) Kirschen gesehen. Tja und mich der weitere Weg zur Arbeit freitags an einem Obst- und Gemüse-Stand vorbeiführt, konnte ich nicht widerstehen. Immerhin konnten auch die Kollegen profitieren ;)

Mittwoch, 6. Juni 2018

Niko erobert... Maintour (266)

Ich schwächle offensichtlich schon wieder: Seit über zwei Wochen kein Lebenszeichen... Freizeitstress lässt grüßen. Nicht nur, aber auch. Viel Besuch, viele Termine, alles schöne Sachen, aber natürlich auch irgendwo Zeitfresser und dann kommt der Blog halt kurz. Das mit den Rennbahnberichten klappt auch nicht mehr so richtig, nun ja, dafür ist bald Urlaub und spätestens dann erobert Niko auch wieder die Welt.

Am letzten Wochenende waren Exkursionen im Rhein Main Gebiet dran, Mainz, Wiesbaden, Groß Gerau und natürlich Frankfurt, letzteres bei schönstem Wetter vornehmlich auf dem Main erkundet:




Dienstag, 15. Mai 2018

Niko erobert... Rhein MAIN (265)

Sonntagsspaziergang am Main entlang.

Im Hintergrund lässt es sich erahnen, die Industrie ist auch nicht weit.



 Hier der freie Blick in die Ferne, Sicht in Richtung Frankfurt, hinter der Brücke liegt Höchst.

Die andere Richtung - Kelsterbach Unterdorf, weiter im Hintergrund die neueren Stadtteile, siehe Kräne.

Spielereien mit der Kamera...

Ziemlich rangezoomt,  er kam allerdings so nah rangeschwommen, dass ich es nicht bereuen musste, das Teleobjektiv nicht mitgenommen zu haben. Aber im Vergleich zu meiner letzten Begegnung letztes Jahr war der Abstand dann doch noch beruhigend groß.


Ganz so groß war er nicht, sie kamen später ans Ufer geschwommen.



Samstag, 5. Mai 2018

Niko erobert... Blumen, Kräuter, Deko (264)

Mittlerweile sind wir so weit eingerichtet, dass man an Deko, Blumen und Grünzeug denken kann. Mit Blumen und Grünzeug wirds ja auch Zeit, wenn man mal das derzeitige Wetter betrachtet :) Also gab es in den letzten Tagen mal einen Rundumschlag. Drei unausgepackte Kisten sind allerdings derzeit noch Dauerzustand, das wird sich auch erst dann ändern, wenn wir einen Schrank gefunden haben und wenn das Schreibtischprovisorium ersetzt wird, was allerdings beides noch nicht absehbar ist.

Aber, es geht schon echt gut! :)

Wenn wir groß sind, werden wir Rosmarin und Schnittlauch!


Die Blumenkästen hingen zuletzt in Dortmund und sind nun reaktiviert.



Ohne Tomaten geht's nicht!
 
Der Sommer kann kommen!

Donnerstag, 3. Mai 2018

Niko erobert... Wissembourg (263)

Die Zeit reichte für einen richtigen Rennbahnbericht leider nicht, aber zumindest dem Nikotagebuch will ich eine neue Station hinzufügen, angereichert mit ein paar Impressionen vom Renntag am 1. Mai in Wissembourg.

Niko probiert Elsässer Wein
Der Ausflug war recht spontan, denn ursprünglich wollten wir am Maifeiertag standesgemäß mit dem Fahrrad los. Die Wettervorhersage war zwischenzeitlich aber nicht so toll und in dem Moment gebar die Idee eines Ausflugs nach Wissembourg. Tja und dann war die Wettervorhersage zwar wieder besser, aber die Aussicht eine neue Rennbahn kennenzulernen verlockender. Also machten wir uns an die anderthalb Stunden Fahrt und trafen als erstes bei der Anfahrt zur Bahn ein anderes Auto mit Warendorfer Kennzeichen :D Klar...

Ansonsten: ein toller Renntag, eine volle Bahn mit Volksfestcharakter - im Rahmenprogramm wurde eine Misswahl durchgeführt, Miss Hippodrôme natürlich - selbstredend extrem viele Deutsche vor Ort, bestimmt die Hälfte. Die Ergebnisse waren standesgemäß, sieben von acht Rennen wurden von in Deutschland trainierten Pferden gewonnen.

Ich muss mich kurz fassen, die Arbeit wartet leider... Insgesamt ein toller Renntag, wir kommen gern wieder.

Blick auf das Ziel - die Ruhe vor dem Sturm

Idyllisch: der Nebeneingang am Stallbereich vorbei

Überalle rote Ziegelbauten, da freut sich der kleine Münsterländer

Asara gewinnt das erste Hürdenrennen für Marion Rotering

Magicman

Dibadu

Donna Leon

Samstag, 28. April 2018

Niko erobert... Nerobergbahn (262)

Bereits am Freitag vor einer Woche wollten wir auf den Neroberg fahren. Dies scheiterte an zwei Hemmnissen, das erste bestand in Motivationslosigkeit (meinerseits), das zweite war schwerwiegender und somit letztlich auch ausschlaggebend: Ich hatte weder Niko noch die Kamera dabei. Das Fehlen der Kamera wäre noch zu verschmerzen gewesen, Nikos Abwesenheit jedoch nicht, also wurde die Unternehmung vertagt. Dank des nach wie vor bombigen Wetters war der Aufschub nur gering. Also ging es gestern nach der Arbeit los.



Das ist schon irgendwie ein ziemlich cooles Teil, auch wenn es natürlich ein Liebhaberstück vergangener Tage ist. Die Bahn gibt es nämlich schon seit 1888 und sie fährt auch noch nach dem gleichen Prinzip, d.h. mit der gleichen Technik wie damals. Deswegen ist sie auch denkmalgeschützt, so eine Seilbahn, die eine mittels Wasserlast betrieben wird, gibt es in Deutschland heutzutage nicht noch einmal. 83 Meter hoch geht es, durchschnittliche Steigung 19 %, Geschwindigkeit 7 kmh. Im Grunde ist die Technik auch simpel: die nach unten fahrende Bahn wird mit Wasser bepumpt und zieht dadurch die zweite, mit einem Seilzug verbundene Bahn nach oben, dann wird das Wasser abgelassen (und wieder nach oben gempumpt) und das gleiche Spiel geht von vorn los.


Los geht's!

Hier kann man das Prinzip erkennen: In der Mitte der Strecke gibt es natürlich einen Ausweichbereich, in dem sich die beiden Bahnen begegnen.
Am Fuß der Bahn gibt es auch ein kleines (winziges) Museum mit Stücken aus den 130 Jahren Nerobergbahngeschichte.

Oben angekommen liefen wir einmal über die parkähnlich gestaltete Kuppe, u.a. gibt es dort einen Kletterwald, aber das ist ja nicht so meins. Genauer gesagt, gewisse Teile eines Kletterwaldes sind nicht so meins, nämlich alles, was wackelt und dabei Balance/Koordination erfordert. Da gefiel mir die Aussicht auf Wiesbaden viel besser.


Im Hintergrund schließt sich Mainz an, auf dem Foto ist es noch schlechter zu sehen als in der Realität, dass im Hintergrund das Gelände zum Rhein (den man nicht sieht) abfällt und dahinter schließt sich dann Mainz an, daher wirkt Wiesbaden hier größer als es ist.

Wir stiegen anschließend noch zur Russisch-Orthodoxen Kirche ab, ein weiteres Wahrzeichen Wiesbadens und mit der goldenen Kuppel aus nahezu allen Richtungen kaum zu übersehen.



Mehr dazu bei Wikipedia, da im Inneren das Fotografieren nicht erlaubt ist. Übrigens wird zwei Euro Eintritt verlangt, die ich auch nur zu zahlen bereit war, weil die Russisch-Orthodoxe Kirche keine Kirchensteuer erhebt.

Anschließend fuhren wir wieder nach unten, liefen zurück durch die Nerotal Anlage in die Innenstadt und gingen dann dort Essen, wo es nach Meinung meiner Kollegen die besten Burger der Stadt gibt (das!Burger). Der Empfehlung ist nichts hinzuzufügen, der Burger war genial. Ich habe leider nicht fotografiert, ich mag diese Essenfotografiererei in Restaurants nur ungern.

Sonntag, 22. April 2018

Niko erobert... Radtour nach Groß Gerau (261)

Das Wetter an diesem Sonntag hätte nicht besser sein können, da hält es mich ja eher kaum im Haus. Ein Rennbahnbesuch stand nicht an, für nur sechs Rennen war uns der Weg nach Krefeld zu weit, also schwangen wir uns nach dem Frühstück auf die Drahtesel und raus gings ins Grüne.

In der Sandheide im Mönchbruch gab es ein Wahnsinns-Froschkonzert, durchbrochen von ein paar Flugzeugen ;)

So ganz nebenbei habe ich endlich mal eine meiner Fahrradtaschen eingeweiht, Mama hatte sie schon mal mit, ich noch nie *hust*, dabei hab ich die schon ca. ein Jahr... Aber da es ja sonst immer grundsätzlich geregnet hat, wenn wir Radfahren wollten, kam es bisher nicht dazu.

 Der Grund, warum die Heide überhaupt existiert, sind die Hochspannungsleitungen, aber immerhin.


Dann gings weiter durch den Mönchbruch, die hier genossen das Wetter ebenfalls:


Leider hatte ich das Teleobjektiv nicht dabei, mit Störchen hatte ich nicht unbedingt gerechnet.

In Groß Gerau genehmigten wir uns dann einen Eisbecher, Fotomotiv ist aber nicht das Essen, sondern das historische Rathaus.


Auf dem Rückweg ging es dann durch Nauheim, Königstädten (mit Zwischenstopp beim Flohmarkt), Haßloch (das ohne Rennbahn) und Raunheim. Leider hat Runtastic auf dem Weg nach Groß Gerau nicht aufgezeichnet, daher musste ich den Hinweg rekonstruieren.



Als wir dann daheim waren, sagte der Tacho 48,9 Kilometer, wir machten nämlich noch einen Halt am Kelsterbacher Stadion und sahen uns 1,5 Halbzeiten vom Spiel gegen Eddersheim an. Dumm war nur, dass wir erst einmal die Teams verwechselten und erst nach dem ersten Tor mitbekamen, dass Kelsterbach in Rot spielte. Ich war selbstverständlich davon ausgegangen, dass Kelsterbach in schwarz-weiß spielte (weil so gewohnt) und auch die schwarz-weißen aus der Kabine kamen, als die Kelsterbacher Mannschaftsaufstellung bekanntgegeben wurde. Upsi... Das Spiel an sich war aber nicht so erfolgreich, sodass wir in der zweiten Hälfte aufbrachen, um die Grupperennen im Stream schauen zu können und noch ein paar Fotos von der Kirschblüte zu machen:





Freitag, 20. April 2018

Dienstag, 10. April 2018

Niko erobert... Unfassbar (259)

Neue Wohnung, neue Deko, denn nachdem das größte Chaos beseitigt ist, musste oder vielmehr durfte ich noch ein Geburtstagsgeschenk einlösen. Und was passt besser zu uns als das?


Aber es ist natürlich kein Wein mehr drin. Sonst wäre das Fass aber auch nicht dort, wo es jetzt steht. Denn es brauchte schon zwei Männer, um es an seinen jetzigen Standort zu befördern, ich hätte es nicht die Treppe hinauf bekommen... Den Wein nehmen wir dann lieber aus Flaschen.