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Montag, 26. Januar 2026

Niko erobert... M (444)


Wenn es hier wie schon in den letzten Wochen der Fall auch künftig ruhig(er) bleibt, das hier ist der Grund. Seit vier Wochen werden wir ganz anders als sonst auf Trab gehalten. Und das wird sich auf absehbare Zeit kaum ändern ;) Es wird sicher auch künftig den einen oder anderen Post geben, die Reiseberichte werde ich keinesfalls aufgeben. Genauso wird weiterhin Brot gebacken. Aber ob das dann immer verbloggt wird, wird die Zeit zeigen ;)


Mittwoch, 6. November 2024

WMDEDGT 11/2024

Frau Brüllen fragt wie an jedem 5. des Monats: WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? Alle Hintergründe und weitere Teilnehmer finden sich hier: #WMDEDGT

Lange nicht mehr mitgemacht, also mal wieder ein Versuch.

Der Wecker klingelte um 5:52 Uhr. Durch das gekippte Schlafzimmerfenster drang Kälte, das führte zu verschärfter Unlust, das warme Bett zu verlassen. Irgendwann musste es aber doch sein. Die übliche Morgengymnastik an Nicht-Lauf-Tagen absolviert, dann ab in die Küche. Daniel hatte den Kaffee schon fertig und berichtete, wer nachts den Melbourne Cup gewonnen hatte. Kurzes Sinnieren, ob ich wohl den Vater des Siegers in der Datenbank würde anlegen müssen, denn es hatte ein Außenseiter mit aus europäischer Perspektive unbekannter Abstammung gewonnen. Später sollte sich herausstellen, dass die Turf-Times-Datenbank einiger Add-ons bedurfte (neben dem Sieger dessen Vater und Mutter, Züchter, Besitzer, Trainer und Jockey). Als Daniel um kurz nach halb sieben das Haus verlassen hatte, schnippelte ich Gemüse für die Mandelbolognese, kümmerte mich dann um den Melbourne Cup und begab mich um 08:20 Uhr ins mobile Arbeiten. Ich fuhr nicht ins Büro, da mein Fahrrad seit der Vorwoche, als mir auf dem Heimweg die Kette riss, nicht fahrtüchtig ist und ich noch auf eine neue Kette warte.

Emsiges Arbeiten, um 12:10 Uhr unterbrochen vom täglichen Müsli mit Kakis und Heidelbeeren. Um 14:15 Uhr die nächste Unterbrechung, um langsam und vorsichtig zum Fahrradwilli zu rollen, um das Thema Kettenproblematik zu lösen. Danach schnell zurück an den Schreibtisch, gerade rechtzeitig zurück zu einem Online-Vortrag. Zwischendurch das Gemüse in den Topf werfen und die Bolognesesoße köcheln. Um 16 Uhr wollte ich eigentlich Feierabend machen, um im Hellen zum Pferd zu kommen. Das klappte nicht, eine Aufgabe kam rein, die ich dann doch erledigen wollte und so wurde es 16:49 Uhr, bis ich aufbrach. Am Stall angekommen, war es dann natürlich zu dunkel für den angedachten Spaziergang und so ging ich mit dem Pony auf den etwas weniger dunklen Reitplatz. Nach 50 Minuten Bewegung noch inhalieren und das Pony wieder in den Mantel einhüllen. Noch ein kurzes Schwätzchen und dann Rückfahrt um 18:55 Uhr. 

Zuhause wieder aus den Stallklamotten schälen, dann kam auch Daniel vom Boxenstopp beim Fahrradwilli heim und wir widmeten uns den sehr leckeren Spaghetti mit Mandel-Bolognese. Danach machte ich - sehr untypisch - für eine halbe Stunde noch einmal den Arbeitsrechner an und erledigte etwas Kleinkram. Um 20:30 Uhr verkrümelten wir uns auf die Couch zum Champions League-Schauen (Liverpool vs. Leverkusen) auf Prime. Um 22:19 Uhr ging's ins Bett.

Sonntag, 6. Februar 2022

WMDEDGT 2/2022

Frau Brüllen fragt wie an jedem 5. des Monats: WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? Alle Hintergründe und weitere Teilnehmer finden sich hier: #WMDEDGT

Nach längerer Abstinenz versuche ich es mal wieder. Bei den 5. unter der Woche fehlt mir meist die Motivation über Alltägliches zu berichten. Dieses Mal war's wenigstens ein Samstag und ich hab zwei Fotos von Essen.

Der Wecker klingelte kurz vor sechs, der Mann muss ja auch samstags los. Ich stand mit auf, hatte zwar keine Lust, aber mein wöchentliches Laufpensum noch nicht absolviert. Also raus aus der Kiste und ab in den Wald. Leider hatte es spätabends noch geregnet und in den frühen Morgenstunden wurde es frostig. Daher war es auf dem Weg zum und vom Wald ganz schön glatt. Bestzeiten sind allein deswegen auch nicht zu vermelden.

Auf dem Rückweg Boxenstopp beim tegut, um vergessene Kleinigkeiten zu besorgen. Danach wurde Brot gebacken - Knoblauchbrot als Beilage und "Sonntagsbrot" natürlich, dieses Mal Einkorn-Vollkornbrot nach diesem Rezept (halt mit Einkorn statt Kamut). Foto hab ich vergessen, ist aber sehr überzeugend. Muss mich unbedingt bei der nächsten Mehlbestellung daran erinnern und Einkorn mitbestellen.

Irgendwann ging's in die Dusche, schnell noch eine Waschmaschine anstellen und dann zwei Stunden an den PC - zu Recherche- und auch zu Freizeitzwecken. 

Gegen 13 Uhr Wechsel zurück in die Küche: Kaiserschmarrn ansetzen und schon einmal die Suppe fürs Blind Wine-Tasting abends vorbereiten. Gegen 14 Uhr kam der Mann heim, es gab den Kaiserschmarrn. Danach noch schnell Kartoffeln gekocht, bevor wir mit dem Rad ins Unterdorf gesaust sind, um ein Haus anzusehen. Rückkehr um kurz nach 16 Uhr und dann ging's quasi schon wieder in die Küche ans Vorbereiten. Denn um 18.30 Uhr kam der Besuch und wir machten uns ans Menü und ans Rotweinverkosten bzw. Zuordnen. Die Trefferquote war allerdings dieses Mal mit 33 % nicht so gut. Ansonsten war der Abend sehr angenehm: gut gegessen, gut unterhalten, was will man mehr? 

Legierte Parmesansuppe (Rezept)


Frikadellen mit Pilezen, Tomaten und Gorgonzolasoße, Kartoffelplätzchen und Salat


Freitag, 12. März 2021

MM oder I/II

 

2000 (MM) Tage: 💓

1/2 (I/II) Jahr: 💍

Lustigerweise beides heute, am 12.03.2021 zu zelebrieren. Wir sind dann mal mit 🍷 auf der Couch!

Freitag, 5. Februar 2021

WMDEDGT 02/2021

Frau Brüllen fragt wie an jedem 5. des Monats: WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? Alle Hintergründe und weitere Teilnehmer finden sich hier: #WMDEDGT

Und ich habe es mal wieder vergessen und erst um 18:54 Uhr bei Frau Brüllen gesehen, nachdem ich es schon im Januar verstolpert habe.Tzz.

Weckerklingeln um 5:55 Uhr. Noch kurz kuscheln, dann raus aus den Federn, kurzes Sportprogramm mit Sit-ups und Co. Ich wechsle unter der Woche immer ab: einen Tag laufen, dann Morgengymnastik, laufen usw. Sonntags ist dann "frei". Müsli fürs Mittagessen fertig machen, Kaffee einpacken und ab dafür in die S-Bahn um 6.49 Uhr.

Gegen 7:20 Uhr auf der Arbeit eingestochen. Der Vormittag verging anders als gedacht mit Kollegenhilfe. Das Unterlagensortieren dauerte dann bis zum Mittag, dafür waren wir im Team erfolgreich. Zum Mittag (oder Frühstück) gabs zur Belohnung ein Stück Käsekuchen, das am Vortag übrig geblieben war plus Cappuccino. 

Anschließemd folgte ein "Verdauungsdienstgang" durch den Regen, um ersehnte Unterlagen abzuholen, die dringend für ein Projekt benötigt werden- daher ein sehr zufriedenstellender Gang. Den Nachmittag habe ich dann mit der Verarbeitung der Unterlagen verbracht. 

Feierabend um 15:30 Uhr. Vor dem Sprung in die Bahn noch schnell Brötchen für das Samstagsfrühstück geholt, nach Ankunft noch ein Abstecher zur Schwiegermutter zu Kaffee und Kuchen einerseits und vor allem zum Haarschneiden andererseits, denn auf meinem Kopf herrschte langsam ein Durcheinander von Kraut und Rüben oder so ähnlich. Und das Projekt Haareschneiden hatte schon im ersten Lockdown so gut funktioniert.

Gegen 18.30 Uhr zu Hause eingetrudelt, noch etwas Seminarvorbereitung betrieben, ein politisches Telefonat geführt und etwas Zeug am PC erledigt. Jetzt geht es gleich auf die Couch: Antipasti, Wein und Wer wird Millionär schauen und dann ist Wochenende :) 

Sonntag, 17. Januar 2021

Wintereinbruch

Normalerweise freue ich mich, wenn ich im Winter vom Schnee verschont bleibe. Es darf ruhig mal kurz kalt sein, aber Schnee und vor allem Matsch und Glätte brauche ich so gar nicht.

Aber morgens die erste im frisch gefallenen Schnee zu sein, hat dann doch was für sich ;)

An der Schleuse Eddersheim

Always keep smiling

Beweis: Die erste am Main

Hin- und Rückweg

bisschen Eisregen unterwegs...



Ein Schneemann muss sein!


Donnerstag, 31. Dezember 2020

2020 - ein paar Worte zum Jahreswechsel

Gestern Abend habe ich noch gemosert, wie wenig ich Jahresrückblicke mag. Das war übrigens schon immer so. Ein Rückblick auf ein Jahrzehnt, das gern auch noch etwas weiter zurückliegen darf, als das aktuelle, finde ich dagegen interessant. Für eine Bilanz fehlt mir direkt am Ende einer Zeitspanne immer der Abstand, um überhaupt eine Resümée ziehen zu können. Das bloße Aneinanderreihen von Zahlen, Daten und Fakten empfinde ich als langweilig, ermüdend bzw. aussagefrei. Brauche ich nicht. Deswegen schalte ich auch immer radikal weg oder überblättere Jahresrückblicke. 

Das ist auch der Grund, warum ich das hier im Blog auch nie gemacht habe. (Natürlich habe ich mich schnell vergewissert, um hier keinen Unsinn zu posten, aber ich bin mir da treu geblieben.) Ich habe überhaupt nur einmal bisher überhaupt einen Jahresendbeitrag verfasst. Das war 2016 und mit der Abgabe der Dissertation, der Jobsuche und dem sich abzeichnenden Abschied aus Dortmund schon eine gewisse Zäsur.

Die gibt es 2020 zwar nicht in der Form, aber anlässlich eines so besonderen Ereignisses wie unserer Hochzeit ist es mir ein Bedürfnis, zumindest auf dieses Ereignis zurückzublicken. Über die Coronasache will ich nur so viele Worte verlieren, als dass dies für unsere Hochzeitspläne zweierlei bedeutete. Zunächst wurde die ganze Sache etwas "spannender" in der Vorbereitung, als gedacht. Dass Fragen wie "Was geht überhaupt?", "Wer darf überhaupt mit?", "Sollen wir nicht doch verschieben?", "Was machen wir, wenn...?" überhaupt relevant werden würden, war Anfang 2020 ja noch nicht abzusehen. Das Unglaubliche: Alles hat sich nicht nur irgendwie gefügt, sondern wir hatten das unverschämte Glück, dass wir eine Hochzeit feiern durften, wie wir sie uns nicht schöner hätten ausmalen können. Auch (oder gerade weil?) es das wohl "gefährlichste war, was wir dieses Jahr gemacht haben" (Zitat geklaut 😉) Das führt dann zum zweiten Faktor: Denn die Pandemie hat die Hochzeit noch einmal "besonderer" gemacht. Denn sie war wohl für die meisten eins der wenigen "Events", die in diesem merkwürdigen Jahr überhaupt möglich waren. Für Daniel und mich kam der Zitterfaktor im Hinblick auf die Frage, ob wir überhaupt feiern dürfen, hinzu.

Was bleibt, ist totale Dankbarkeit dafür, dass wir so viel Glück hatten. Das Glück feiern zu dürfen, das Glück, dass im Nachgang niemand krank wurde, das Glück den Moment mit den Menschen, die uns viel bedeuten, teilen zu können. 

Im Nachgang aus dem zweiten Lockdown heraus betrachtet, erscheint dies noch viel unglaublicher. Wir sind einfach nur dankbar dafür. 

So viel zum Jahr 2020: sicherlich denkwürdig in vielerlei Hinsicht. Ich persönlich blicke positiv zurück. Wie könnte ich auch anders? 💓

Dienstag, 6. Oktober 2020

WMDEDGT 10/20

Frau Brüllen fragt wie an jedem 5. des Monats: WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? Alle Hintergründe und weitere Teilnehmer finden sich hier: #WMDEDGT

Ein Nachtrag von gestern, es fiel mir zwar bereits gestern Vormittag ein, dass das Kalenderblatt ein Fünf anzeigte, aber mir fehlte die Motivation. An mangelnder Zeit lag es nicht, zugegeben. Ich muss gleich das Auto zur Inspektion bringen, daher habe ich nun noch ein paar Minuten Zeit, die ich für einen kurzen Nachtrag nutze.

Die Nacht auf Montag war nicht so prickelnd. Der (frischgebackene) Ehemann hatte sich verlegen, der Ischias machte sich unangenehm bemerkbar, der Arme wälzte sich hin und her, davon wachte irgendwann auch ich auf usw. Naja. Immerhin legte sich das Problem im Lauf des Tages wieder.

Ich absolvierte das übliche Laufpensum im Wald, danach Müsli vorbereiten, Bettwäsche wechseln, Waschmaschine anstellen, duschen und ab zur Arbeit. Das war ziemlich zäh, das übliche Ferienphänomen. Bei den anderen Fraktionen ein ähnliches Bild, Zeit genug, mit den roten und grünen Kollegen das Konzept für ein innovatives Gesellschaftsspiel zu entwickeln: Kommonopoly. Ansonsten nichts weiter Erwähnenswertes, außer, dass wir diese Woche einen Bürohund haben. Balu beehrt uns mit seiner Anwesenheit. 

Nach der Arbeit Merkwürdigkeiten in der S-Bahn. Die Bahn ging nämlich zwischendurch einfach einmal "aus" - oder aber sie wurde "neugestartet", wer weiß das schon so genau. Es hieß dann langweilig "technische Störtung". Zuhause schnell gekocht und gegessen. Dann war noch kurz Zeit die Planung der alternativen Flitterwochen voranzutreiben und erste Unterkünfte (Weimar, Halle) zu buchen. bevor ich zur Vorstandssitzung musste. Die Kommunalwahlen im kommenden März werfen so langsam ihren Schatten voraus und die Liste muss vorbereitet werden. Dieser Punkt beanspruchte ca. eine halbe Stunde und wird wohl kaum die Eruptionen wie in der Landeshauptstadt hervorrufen, sehr erleichternd. Danach war Bettgehzeit.

Samstag, 5. September 2020

WMDEDGT 09/2020

Frau Brüllen fragt wie an jedem 5. des Monats: WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? Alle Hintergründe und weitere Teilnehmer finden sich hier: #WMDEDGT

Schon abends und völlig vergessen, dass heute der 5. ist. Muss wohl an der sehr heftigen Woche liegen, dich ich heute etwas kompensieren musste. 
 
Um kurz vor sechs klingelte der Wecker. Der Beste muss ja samstags arbeiten. Ich versuchte noch zu schlafen, allerdings ohne Erfolg. Also gab's noch einen Verabschiedungskuss und ich verzog mich mit meinem Buch noch einmal ins Bett. Um kurz nach halb acht stand ich dann aber auf und verlegte meinen Wirkungskreis für die nächsten vier Stunden in die Küche, um
 
1. zwei Bleche Nussecken für nächsten Samstag zu backen,
2. den Monsterkürbis aus dem elterlichen Garten auseinanderzunehmen, 
3. Brot und
4. Pflaumendatschi zu backen und
5. Essen (Gnocchi-Kürbis-Auflauf) zu kochen.


Danach habe ich dieses und jenes am PC erledigt, was unter der Woche liegen geblieben war. Der Beste kam erst gegen halb vier von der Arbeit wieder, dann gab es endlich Essen. Der Nachmittag wurde mit ein wenig Nebenjob und Pferderennen schauen verbracht. 

Jetzt geht's gleich nur noch auf die Couch, morgen haben wir ähnlich wenig vor. Und heute in einer Woche ist dann auch schon der große Tag - so denn alles klappt!

Mittwoch, 5. August 2020

WMDEDGT 08/2020

Frau Brüllen fragt wie an jedem 5. des Monats: WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? Alle Hintergründe und weitere Teilnehmer finden sich hier: #WMDEDGT

Uii, schon wieder der Fünfte. Das fällt mir gegen 11 Uhr auf - okay, das geht noch. Es ist noch nicht so viel passiert, dass ich es nicht mehr rekonstruieren könnte oder wollte. Letzten Monat habe ich mal wieder augesetzt, obwohl ich gute Vorsätze hatte. Aber ich habe auch eine gute Entschuldigung, wie ich finde. Der 5. Juli war nämlich der letzte Tag unseres Kurzflitterwochenendes nach Schritt 1 von 2, sprich der standesamtlichen Hochzeit am 2. Juli. Die kirchliche Hochzeit soll im September folgen, sofern es die Pandemielage dann zulässt. Daumen dürfen gern gedrückt werden. Jedenfalls hatte ich meinen Kopf am 5. Juli woanders. Wen es interessiert, was wir am Flitterwochenende so in Hamburg getrieben haben, kann das hier nachlesen.

5:55 Uhr: Der Wecker klingelt, ich fühle mich ausgeruht. Draußen ist es noch schön frisch. Angesichts der für die kommenden Tage prophezeihten Temperaturen freue ich mich ganz besonders darüber. Auf Morgen unter zwanzig Grad muss ich nun wohl vorerst verzichten. Leider. Ich habe absolut kein Problem mit Hitze, aber dann soll es bitteschön wenigstens nachts abkühlen auf unter 20 Grad. Dann ist alles okay, aber auf tropische Nächte kann ich sehr gut verzichten. Nun ja.

Um 6:10 Uhr aufgebrochen zur morgendlichen Laufrunde und mich auch dabei über die angenehmen Temperaturen gefreut.

Anschließend die Blumen, Kräuter und Tomaten auf dem Balkon gegossen und überlegt, was wohl ein hitzeadäquates Essen fürs Wochenende sein könnte. Mich auf verschiedene Salate eingeschossen.

Heute habe ich sommerlochbedingtes Home Office. Nach dem Duschen um kurz nach die E-Mails gecheckt und dies und jenes erledigt. Danach habe ich mich endlich durchgerungen, eine Sache zu erledigen, die ich seit Wochen vor mir herschiebe. Demnächst habe ich einen Termin zur Hautkrebsvorsorge beim Hautarzt und benötige dafür eine Überweisung. Dann habe ich seit Urzeiten dieselben orthopädischen Einlagen in den Schuhen. Die sollten dringend mal ersetzt werden und den jährlichen Kontrolltermin beim Zahnarzt sollte ich auch mal terminieren. Alles so Dinge, auf die ich so gar keine Lust habe. Das habe ich aber jetzt erledigt. Die Sprechstundenhilfe beim Hausarzt war etwas entsetzt. "Sie waren ja ewig nicht mehr hier!!". "Äh... ja, etwas mehr als zwei Jahre!?" "Wollen Sie jetzt zum Doktor rein?" "Kann ich machen, wenn Sie das sagen???" Okay, gefühlt waren wir auch die drei einzigen Menschen in der Praxis, hatte wohl nichts zu tun. Nächstes Mal überlege ich mir vorher, ob ich noch weitere Fragen stellen könnte, bevor ich dort aufschlage :D

Gegen 9 Uhr an den Schreibtisch zurückgekehrt. Nachricht vom Liebsten bekommen, die die Salatplanung wieder über den Haufen wirft: Es gab Birnen, Tomaten und Zucchini vom örtlichen Bauern geschenkt. Gut, dann gibt es am Wochenende auf jeden Fall etwas mit Zucchini und das Birnenmus koche ich dann erst heute Nachmittag, wenn der Nachschub (eine Ladung Birnen von letzter Woche wartet bereits im Kühlschrank) eingetroffen ist.

Danach gearbeitet. Nachmittas aus den Birnen Mus gekocht und nebenbei Griesbrei zubereitet. Um 17 Uhr zum Pferd gefahren, ausreiten in den Weinbergen, sehr entspannt. Auf demRückweg festgestellt, dass das Auto vorn einäugig unterwegs ist. Klasse. Leider am Wechseln gescheitert - kein Platz zum Arbeiten, ans Fernlicht wären wir dran gekommen o.O Das Thema auf morgen vertagt. Jetzt Couch...

Freitag, 5. Juni 2020

WMDEDGT 06/2020

Frau Brüllen fragt wie an jedem 5. des Monats: WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? Alle Hintergründe und weitere Teilnehmer finden sich hier: #WMDEDGT

Letzten Monat habe ich schon ausgesetzt, dabei war doch Corona und zwar noch mehr als heute. Nun ja. Ich hatte Gründe, weiß aber nicht mehr welche. Neuer Anlauf also heute, auch ich der Tatsache, dass heute der 5. ist, erst um 10.30 Uhr gewahr wurde, aber das Rekonstruieren wird schon noch klappen.

Der Wecker klingelte das erste Mal "seit Corona" wieder um 5.47 Uhr. Liegt daran, dass bei uns das Home Office seit zwei Wochen wieder abgeschafft ist. Das ist aber grundsätzlich auch ok, wir haben ja Platz und sind momentan auch nur eine Person pro Büroraum. 5.47 Uhr heißt: vor der Arbeit laufen. Das tat ich auch, die übliche Runde in der üblichen "Freitagszeit". Ich bin freitags grundsätzlich langsamer als mittwochs und vor allem montags. Ich nehme stark an, dass hat mit den 2 Tagen Laufpause am Wochenende zu tun. Vielleicht ist aber der "Coronaspeck" auch nicht ganz unschuldig daran. Aber dem habe ich jetzt den Kampf angesagt. Habe am Wochenende errechnet, dass ich in den letzten fünf Jahren im Schnitt pro Jahr ein Kilo zugenommen habe. Die letzten Wochen sind aber de facto allein für vermutlich zwei davon verantwortlich. Ich habe einfach zu viel Zeit zu Hause verbracht, da komme ich schnell auf dumme Gedanken. ;)

7:49 Uhr Abfahrt der S-Bahn nach Wiesbaden. Dafür, dass ich das erste Mal seit einiger Zeit meine morgendlichen Vorbereitungen in einem recht engen Zeitslot unterbringen musste, kam ich recht stressfrei zum Bahnhof, also ohne rennen zu müssen.

8:45 Uhr Ankunft im Büro. Heute steh ziemlich viel Orga-Kram an. Denn gestern bekam ich ein paar überraschende E-Mail, die eine gewisse persönliche Umorganisation in zeitlicher Sicht erfordern. Die waren eigentlich nicht weiter überraschend an sich, nur der Zeitpunkt, zu dem die Informationen eintreffen würden, war teilweise coronabedingt offen. Nun ja. Es ist alles noch etwas anders als normal. Die weitere Organisation dessen verlief jedoch im Laufe des Vormittags durchaus zufriedenstellend. Ich denke, wir haben eine Basis gefunden, mit der alle Seiten leben können. Der Rest des Arbeitstages verlief unspektakulär.

Gegen 15 Uhr Feierabend gemacht und mich innerlich selbst belobigt, weil ich morgens einen Regenschirm eingesteckt hatte. Ich hatte kurz erwägt, ihn zu Hause zu lassen. Ausnahmsweise ist es mal richtig geworden, es regnete den ganzen Weg bis zum Bahnhof. Im dortigen Rossmann wollte ich schnell noch eine neue Personenwaage kaufen. Es hätte auch fast geklappt, die Bahn um 15.39 Uhr zu erwischen, wenn nicht die Selbstbedienungskasse gestreikt hätte. Und ein 4 Minuten-Zeitfenster reicht definitiv nicht aus für Kassenschlange, Bezahlvorgang und den Weg zum Bahnsteig. Leider fuhr auch die 15.48 Uhr-Bahn ohne mich. Das lag daran, dass die 48er Bahn eine andere Linie bedient, die ich selten nehme. Deswegen war mir nicht präsent, dass die Linie von abwechselnd von zwei unterschiedlichen Gleisen abfährt. Um es kurz zu machen, ich war am falschen und konnte dann noch einmal bis 16.09 Uhr warten. Aber egal, Wochenende!

Zu Hause mit dem Besten die Reste von den Käsespätzle mit Rosenkohl verputzt, dann noch etwas rumgeräumt, mich mit meinem Minjob (internationale Rennen) beschäftigt und dann geht's gleich mit nem Glas Wein auf die Couch!

Sonntag, 5. April 2020

WMDEDGT 04/2020

Frau Brüllen fragt wie an jedem 5. des Monats: WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? Alle Hintergründe und weitere Teilnehmer finden sich hier: #WMDEDGT

Natürlich klingelte heute kein Wecker. Allerdings schlief ich nicht besonders gut, wachte in der Nacht mehrfach auf ohne das ich die Ursache dafür identifizieren konnte. Ich schaute das erste Mal gegen 7 Uhr auf den Wecker, aber da war ich schon etwas länger wach gewesen. Ich blieb noch liegen, irgendwann wurde mir dann langweilig, also las ich so lange bis der Beste irgendwann auch wach wurde. 

Gegen 9 Uhr gab es dann ein leckeres Sonntagsfrühstück mit frischem, selbstgebackenen Dinkelsauerteigbrot und den sonntags quasi obligatorischen Spiegeleiern. Ich musste mich ganz kurz über eine Person aus dem Arbeitskontext ärgern, die der Meinung war, es sei angebracht mir sonntagsmorgens Whatsapp-Nachrichten (auf mein privates Handy) zu schicken, um Dinge zu erfragen, die sie unter der Woche nicht auf die Kette bekommt. Da das aber typisch für betreffende Person ist, gab es nur einen Hinweis aufs Wochenende als Antwort. Nach dem Frühstück wanderten wir für eine Stunde an den PC, dies und jenes erledigen und uns schon einmal mit den Pferderennen in Schweden befassen. Leider ist fast überall auf der Welt aktuell ja Zwangspause, was Rennen anbetrifft, da giert man dann förmlich nach den Krumen.

Um 10.30 Uhr brachen wir zu einer kleinen Radtour rund um den Flughafen auf. Bei schönstem Sonnenschein fuhren wir erst zum Terminal 1, wo es einen Briefkasten mit Sonntagsleerung gibt und dann einmal im Uhrzeigersinn drum herum, ein genauerer Bericht dazu folgt vermutlich morgen. Im Ganzen fahren es 25 gemütliche Kilometer. Nur was die Planespotter an Tagen wie diesen auf die Aussichtsplätze treibt, verstehe ich nicht. 5 % des üblichen Flugverkehrs, was will man da spotten und/oder fotografieren?

Pünktlich um 12.15 Uhr zum ersten Galopprennen in Bro Park waren wir dann wieder daheim, allerdings haben wir das erste Rennen trotzdem verpasst, da wir auf die Schnelle keinen Livestream fanden. Naja, waren ja noch sechs weitere Rennen, da war das zu verschmerzen. Zwischendurch habe ich auf der Couch gelegen und gelesen und von 14 bis 15 Uhr mit meinen Dortmunder Mädels (von denen 50 % gar nicht mehr in Dortmund wohnen, aber das ist nebensächlich) videotelefoniert. Anschließend gab's Mittagessen. Wir kochen in der Regel für zwei Tage, heute war ein Zweittag, also mussten wir den Sauerkraut-Süßkartoffel-Auflauf nur aufwärmen. Er war sogar noch besser als am Samstag, schön duchgezogen. 

Um 16 Uhr musste ich dringend noch einmal hinaus in die Sonne, also schnappte ich mir mein Buch und ging ein paar Meter hinters Haus, wo nachmittags Sonne ist und zwei Bänke stehen. Auf unserem Balkon ist leider nur vormittags Sonne, der kam daher nicht in Frage. Nach einer Stunde Lesen im schönsten Sonnenschein und fast ohne Publikumsverkehr ging ich lieber wieder zurück in die Wohnung. Einen Sonnenbrand muss ich ja nun auch nicht bekommen. Dort gab's dann einen leckeren Cappuccino (mit Espressokanne für den Herd und manuell aufgeschäumter Milch. Ich hatte beim Aufräumen vor Kurzen noch Espressopulver gefunden, das jetzt mal wegmuss. 

Jetzt nochmal kurz PC-Zeit. Dieser Beitrag muss ebenson geschrieben werden wie der zur Radttour rund um den Flughafen, der morgen online geht. Jetzt werde ich noch eine Runde durchs Netz surfen und dann geht's nachher wieder auf die Couch, vielleicht ist auch noch ein Gläschen Rotwein drin. ;)

Donnerstag, 5. März 2020

WMDEDGT 3/2020

Frau Brüllen fragt wie an jedem 5. des Monats: WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? Alle Hintergründe und weitere Teilnehmer finden sich hier: #WMDEDGT

5.52 Uhr: Weckerklingeln. Ich war schon so diffus wach gewesen, hatte mir schon Gedanken darüber gemacht, ob es wohl regnete. Ich war aber nur so weit gekommen, dass ich das Fehlen von Regengeräuschen festgestellt hatte. Das war deswegen wichtig, weil die Planung vorsah, laufen zu gehen. Halbwegs wach, stellte sich die Vermutung als Fakt heraus, etwas überraschend, denn die Vorhersage hatte abends noch Dauerregen prognostiziert, der in der Nacht hätte einsetzen sollen. Jetzt kommt der Regen halt vermutlich später, besser für mich. Ich blieb auf meiner üblichen Runde tatsächlich trocken von oben. Dadurch, dass ich ein paar Minuten später sonst unterwegs war (bedingt durch das Pokalspiel am Abend zuvor) konnte ich trotz des grauen Himmels besonders das immer frühere Hellwerden genießen. Schon nach der Hälfte der Strecke knipste ich die Kopflampe aus. Zweite Belohnung für den Frühsport: das Vogelkonzert. 

7.10 Uhr: Ankunft zu Hause, da setzten dann die üblichen Automatismen ein, d.h. Obst schnippeln, Müsli vorbereiten und in die Dose füllen, heute gibt's zusätzlich noch eine Kohlrabi und die Blumen goß ich auch noch schnell. 

7.30 Uhr: Zeit für die Dusche.

8.00 Uhr: Kaffee und Essen in die Tasche packen, schnell die Verkehrslage checken und auf zur Arbeit. Wollte ich. Dann kam (nennen wir sie) Madame E. dazwischen, die mir derzeit zu viel Zeit raubt. Es steht überdies zu vermuten, dass die so investierte Zeit darüber hinaus vergeudet ist, aber gut... das ist nicht mein Problem, sondern ihrs. 

8.45 Uhr: Ankunft im Büro. Bis dato keine Corona-Auswirkungen in Sicht, auch nicht visuell im Sinne von Desinfektionsmitteln etc auf dem Weg vom Eingang bis zum Büro. Im Büro konnte ich meine Kolleginnen immerhin schon mit der morgendlichen Episode "E" erheitern - kollektives Unverständnis. Den Vormittag mit Arbeiten verbracht, gegen

12.30 Uhr: Mittagspause. Hatte mich auch heute besonders auf mein leckeres Müsli gefreut, der Magen knurrte schon um 11 Uhr vernehmlich. Zum Nachtisch eine Handvoll Gummibären. Während der Pause etwas sehr Wahres gelesen. Der Artikel auf S. 16 und 17 spiegelt meine Haltung zum Thema "Filz", sowohl in Bezug auf Wiesbaden als auch allgemein, in sehr vielen Punkten wider.  

14.00 Uhr: Externer dienstlicher Termin, zum Glück nur ein paar Meter Fußweg, das Wetter ist inzwischen nicht mehr nur grau, sondern regnerisch und das schon seit kurz nach meiner Ankunft. Das geführte Gespräch war wenig überraschend, aber nichtsdestotrotz sehr aufschlussreich. Es führte zumindest dazu, dass ich einen weiteren Vermerk schreiben musste zur lückenlosen Dokumentierung eines hoffentlich bald zu lösenden Sachverhalts. Ansonsten gab es wenig Erwähnenswertes. Am späten Nachmittag kaufte ich zwei Pakete Nudeln in einem Supermarkt mit prall gefüllten Regalen. Anscheinend macht die Corona-Panik noch halt vor Supermärkten in Kaufhäusern. Das Nudelregal im nahegelegenen Drogeriemarkt war jedenfalls deutlich leerer. Die Nudeln werden übrigens nicht zur Bevorratung, sondern für ein Kochevent am Samstag.

18.00 Uhr: Kein Feierabend, sondern heute Sitzungsdienst. Diese Sitzung hätte auch um 18 Uhr beginnen sollen, allerdings ist dies auch 20 Minuten später nicht der Fall, was mir die Zeit gibt, diesen Eintrag vorläufig zu finalisieren. Nachtrag nur, wenn es nicht allzu spät wird.




Mittwoch, 5. Februar 2020

WMDEDGT 2/2020

Frau Brüllen fragt wie an jedem 5. des Monats: WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? Alle Hintergründe und weitere Teilnehmer finden sich hier: #WMDEDGT 
5.47 Uhr: Der Wecker klingelt. Ich war schon wach, das ist gut. Wache ich ein paar Minuten vor dem Wecker auf, ist das immer ein Zeichen dafür, dass ich ausreichend geschlafen habe. Die Nacht war überhaupt sehr erholsam, vermutlich auch deshalb, weil ich die Nacht von Montag auf Dienstag veranstaltungsbedingt auf einem Sofa verbracht habe. Das war zwar auch ok, aber halt nicht mein eigenes Bett. Noch kurz kuscheln, dann raus aus den Federn. Zuerst Temperaturcheck (4,7°C), dann daran angepasste Laufkleidung wählen, ein Glas Wasser trinken und um 6.01 Uhr geht es los in Richtung Wald. Immerhin sind die größten Äste und im Weg liegenden Baumstämme des Sturms am Wochenende schon beseitigt, es liegen trotzdem noch genügend Stolperfallen herum, die ich trotz Kopflampe oft erst im allerletzten Moment (oder gar nicht) sehe. Trotzdem geht alles gut. Ansonsten eine gute Runde (10,8 Kilometer, 58:40 Minuten), untermalt vom Rufen einer Eule, sonst ohne besondere Vorkommnisse, auch das ist gut.
Danach Sachen für die Arbeit zusammensuchen, Kaffee (!) einpacken, die Müslizubereitung fällt heute aus, ich habe noch welches von Montag (in Vorbereitung der aushäusigen Übernachtung und des für Dienstag geplanten Stadionbesuchs dort deponiert) im Büro. Schnell unter die Dusche, gecheckt, ob die S-Bahn Verspätung haben würde (2-3 Minuten, also nicht der Rede wert, aber etwas Entschleunigung beim Föhnen & Schminken, jede Sekunde wird genutzt) und dann ab dafür. Die Verspätungsanzeige in der BahnApp ist nichts, worauf ich mich blind verlassen könnte, was vermutlich weniger an der App selbst liegt, als vielmehr an der mangelnden Vorhersehbarkeit der Verspätung. Der Halt vor uns ist nämlich der Flughafen. Mein Verdacht ist, dass sich dort mitunter einiges verändert in puncto Pünktlichkeit/Verspätung, in beide Richtungen übrigens. Es gab schon Tage, an denen ich entspannt zum Bahnhof geschlappt bin in der Erwartung, die Bahn komme ja mit 3minütiger Verspätung und musste dann rennen, weil sie eben doch pünktlich war. Das Gegenteil ist aber auch schon der Fall gewesen.
Wie auch immer, heute passten sowohl die Vorhersage (3 Minuten später) als auch mein Zeitmanagement. Keine besonderen Vorkommnisse ansonsten auf der Fahrt, da konnte ich nochmal das Spiel von gestern "nachlesen" (3:1 Pokalsieg gegen RB Leipzig, im Stadion erlebt man das ja doch anders als vor dem Fernseher) und in meinem Buch weiterschmökern. 
Pünktlich um 8.38 Uhr im Büro angekommen, dort auch ein normaler Start in den Tag: erst einmal Mails und Tageszeitungen lesen, den ersten Kaffee trinken und ein paar Dinge erledigen, die gestern liegen geblieben sind. Da gestern Sitzung eines der von mir betreuten Ausschüsse war, musste ich mich dann erst einmal telefonisch auf den neuesten Stand bringen lassen, was alles so (nicht) passiert war. Dann folgte direkt der nächste Anruf mit neuen Antragsideen - es geht immer weiter im Geschäft. 
Am Nachmittag war der Plan, mich an die Umsetzung von Ideen für Anträge zu setzen und eine Langzeitrecherche weiter voranzutreiben. Es kommen Dinge dazwischen, teils ganz banale (mangelnde Zurückverfolgbarkeit eines Faxes und damit verbunden fehlende Möglichkeit auf ein Schreiben zu antworten), teils weitreichende (Ministerpräsidentenwahl in Thüringen: Wenn das so weitergeht (AfD, Verlagerung nach rechts), wird der Tag kommen, an dem ich meinen Parteiaustritt erkläre.)
18:00 Uhr: Ich bin etwas länger im Büro geblieben, musste noch etwas Zeit überbrücken, denn ich fahre heute nicht direkt nach Hause, sondern bin noch bei einem Grünkohlessen eingeladen. Daniel kommt auch dazu, fährt allerdings mit dem Auto direkt dorthin, während ein Kollege mich aus der Innenstadt direkt dort mit hin nimmt. Es haben sich viele nette Leute angekündigt. Das wird bestimmt gut!

Sonntag, 5. Januar 2020

WMDEDGT 1/2020

Frau Brüllen fragt wie an jedem 5. des Monats: WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? Alle Hintergründe und weitere Teilnehmer finden sich hier: #WMDEDGT Ich bin da ein unregelmäßiger Teilnehmer, manchmal meine ich nichts erzählen zu haben, manchmal kann ich das Erlebte auch nicht im Internet verbloggen, mal fehlen Lust und/oder Zeit, wie das eben ist.
Fast sollte man meinen, ich hätte gute Vorsätze was das Tagebuchbloggen betrifft, aber die Tatsache, dass ich heute mitmache, hat profanere Gründe. Ich dachte nämlich gestern schon, es sei der 5. und hatte auch schon überlegt, was ich wie aufschreibe, bis mir dann nachmittags auffiel, dass ich zu früh dran war. Naja. Ich gebe zu, gestern wäre der interessantere Tag zum Aufschreiben gewesen. Der heutige Beitrag wird vermutlich kurz ausfallen.
Immerhin kann ich den Bericht mit dem Insbetttgehen und nicht mit dem Aufstehen beginnen, es war nämlich bereits nach Mitternacht, als wir bei Freunden vom Blind Wine Tasting aufbrachen und uns auf die Räder schwangen, um die 9 Kilometer nach Hause zu strampeln. Um 0.45 Uhr waren wir dann so ziemlich im Bett, glaube ich.
Nach dem Schlafen habe ich das erste Mal um 8.30 Uhr auf die Uhr geschaut, da war ich aber schon einige Zeit wach gewesen. Daniel schlief noch. Wir ließen es weiterhin ruhig angehen, irgendwann standen wir auf, duschten. Bis es dann Frühstück gab, war es kurz vor elf. Ich hatte aber immerhin am Samstag Rote-Bete-Brot gebacken, sodass der Tag mit kulinarischen Genüssen starten konnte. Nach dem Frühstück war es schon Zeit den Galoppern in Dortmund zuzusehen, das geschah auf dem Sofa vor dem Fernseher. Zwischendurch las ich ein wenig. 
Als die Rennpferde allesamt durchs Ziel galoppiert waren, stand der zweite große Programmpunkt an: die Flitterwochen weiterplanen bzw. vor allem buchen. Sechs Stunden später stehen aber nun die wesentlichen Dinge. Hin- und Rückflug sind gebucht, ebenso ein Inlandsflug, dazu verschiedene Unterkünfte, ein Mietwagen für einen weiteren Transfer und so langweilige, aber notwendige Dinge wie Auslandskrankenversicherung und Reiseversicherung. Die Feinheiten können dann noch im Laufe der nächsten Monate folgen. 
Dann war's 18 Uhr und wir hatten Hunger. Zum Glück waren noch Königsberger Klopse, Rote Bete und ein paar Kartoffeln und dazu zwei Portionen Schoko Lava Cake von Samstagabend übrig, sehr lecker. 
Jetzt werden wir wohl nicht mehr viel machen, vielleicht noch einen Film gucken und den Abend auf der Couch ausklingen lassen.

Dienstag, 31. Dezember 2019

Doch noch ein Brot zum Jahreswechsel: Ein frohes 2020!

Die Kategorie Sonntagsbrot passt an einem Dienstag natürlich nicht. Den Ankündigungen zum Trotz gibt es aber heute doch noch ein Brot - oder vielmehr Brötchen - bevor der Jahreswechsel ansteht. Das konnte ich zum Zeitpunkt des letzten Brotpostings aber noch nicht wissen, denn die kulinarische Silvesterplanung stand da noch aus. Es wird Raclette geben, wir sind für Wein und Sekt zuständig und habe mich darüber hinaus erboten - sehr vorhersehbar - ein Brot beizusteuern. Ein Stangenweißbrot war mir dann aber doch zu langweilig, das hatte ich Heiligabend schon gemacht, also musste was anderes her und es ergab sich, endlich ein Rezept auszuprobieren, das sich schon seit Jahren (ungebacken) in meinem Rezeptordner befindet.


Bevor ich mich darüber auslasse, möchte ich jedoch allen einen guten Rutsch sowie Gesundheit, Glück und alles Gute fürs kommende Jahr wünschen!
Wie war 2019 für mich? Spannend, arbeitsreich (OB-Wahlkampf, diverse "Eruptionen" im Hauptjob), daher ziemlich ausgefüllt, aber der Gewöhnungsprozess setzte auch ein, sowohl den Wohnort als auch die Arbeit betreffend. Vieles hat sich eingespielt und der Alltag bedarf nicht mehr dem Einsatz von übermäßig viel Energie. Die zweite Jahreshälfte brachte dann einerseits etwas Beruhigung (Wahlkampf vorbei, langsam verflachende Eruptionen inkl. Silberstreif am Horizont??), andererseits aber auch wieder eine arbeitsreiche Phase (Doppelhaushalt) und die Pläne für 2020 warfen bereits erste Schatten voraus. In 2019 fühle ich mich in Kelsterbach mehr und mehr angekommen, was sich im kommenden Jahr hoffentlich weiter vertieft. Ansonsten stehen zwei Großprojekte an, Hochzeit und die Reise zum Melbourne Cup. Wow. In den anderen Lebensbereichen ist es dagegen noch weitaus offener, wo die Reise hingeht. Es gibt zumindest einiges, auf das ich mich freue. Zuallererst hoffe ich jedoch auf (mehr) Gesundheit in meinem Umkreis.

So viel zum Rück- und Ausblick. Jetzt noch das Brötchenrad


Zutaten
 
250 g Roggenvollkornmehl
500 g Weizenmehl 550
15 g Sauerteig(extrakt)
1 TL Zucker
2 TL Salz
200 ml warmes Wasser
500 g Joghurt
etwas Wasser zum Bestreichen
Mohn, Sesam, Haferflocken... (Körner und Kerne nach Geschmack)



Zubereitung

Sauerteig, Roggen- und Weizenmehl in eine Schüssel geben. Hefe in eine Mehlmulde bröckeln, Zucker und lauwarmes Wasser dazugeben und mit etwas Mehl vom Rand verrühren. Etwa 15 Minuten ruhen lassen. Dann Salz und Joghurt hinzufügen und alles etwa 5 Min. zu einem glatten Teig verkneten. Teig zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
Backblech mit Backpapier belegen. Teig auf gut bemehlter Arbeitsfläche gut durchkneten und in ca. 24 gleich große Stücke teilen. Teigstücke zu Kugeln formen und mit etwas Abstand zueinander kreisförmig auf das Blech setzen. Brötchenrad zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Min. gehen lassen. Backofen vorheizen auf 180 °C (Heißluft).
Die Brötchen mit Wasser bepinseln und mit Kernen und Flocken nach Belieben bestreuen. Das Brötchenrad etwa 30 Minuten backen.

Rezept (abgewandelt) von Dr. Oetker

Dienstag, 5. November 2019

WMDEDGT 11/2019


Frau Brüllen fragt wie an jedem 5. des Monats: WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? Alle Hintergründe und weitere Teilnehmer finden sich hier: #WMDEDGT Ich bin da ein unregelmäßiger Teilnehmer, manchmal meine ich nichts erzählen zu haben, manchmal kann ich das Erlebte auch nicht im Internet verbloggen, mal fehlen Lust und/oder Zeit, wie das eben ist.
Ein gewöhnlicher Dienstag, der Wecker klingelt um 6.02 Uhr, wir sind beide nicht so ganz ausgeschlafen, aber es hilft ja nichts, raus aus den Federn. Übrigens, die Snooze-Taste nutzen wir nicht. Bei uns läuft das morgens so: Wecker klingelt, 3-5 Minuten wach werden und dann steht in der Regel derjenige zuerst auf, der zuerst das Haus verlässt, allerdings mit einem Vorsprung von 10-60 Sekunden. Das funktioniert also immer recht schnell. Anschließend das übliche Kaffeekochen, Müsli zubereiten usw. Dann verschwindet die männliche Hälfte des Haushalts zur Arbeit, ich kümmere mich noch um meinen Nebenjob und mache mich um 7.30 Uhr auf den Weg zur Bushaltestelle. Sieben Wochen Schienenersatzverkehr, ein Fest. Statt einer Stunde von Tür zu Tür dauert es heute eine Stunde und 40 Minuten, zehn weitere Minuten wäre es gewesen, wäre ich das letzte Stück wie üblich gelaufen und hätte nicht den Bus genommen. Yay.
Die Arbeit beginnt etwas stressiger als gewünscht. Das wäre vermeidbar gewesen, allerdings nicht von meiner Seite aus. Jedenfalls führt die Situation dazu, dass vier von fünf Anwesenden unter Zeitdruck Papiere zusammenstellen, was ohne jede Not am Vortag (ohne Zeitdruck) hätte gemacht werden können. Nun ja. Später dann noch einmal für die Papiertonne gearbeitet, ist halt nicht zielführend Arbeitsaufträge zu verteilen und dafür relevante Informationen nicht weitergeben. Nun ja. Die neue Kollegin kommt immer noch nicht in ihren Account herein. Der IT-Dienstleister hat alles angelegt, aber das Passwort nicht mitgeteilt. Es ist natürlich niemand mehr erreichbar. Nun ja. Ansonsten keine besonderen Vorkommisse und zwischendurch auch eine Menge Spaß gehabt.
Der Schienenersatzverkehr auf dem Rückweg war pünktlich, danach einen Rosenkohleintopf gekocht. Reicht wohl nicht wie geplant für zwei Tage, sondern mindestens für zweieinhalb. Auch gut. Ist sehr lecker und deutlich pikanter als vermutet, es wurde uns ganz schön warm beim Essen. Aber wir mögen das ja gerne.
Noch eine kurze PC-Runde und Planung der kommenden Woche. Wir haben nämlich beide Urlaub, hatten aber noch nicht darüber gesprochen, was wir vorhaben. Was fest stand war der Besuch bei meinen Eltern am Wochenende, den wir jetzt ein wenig verlängern. Ansonsten haben wir so einige Ideen, werden uns aber spontan entscheiden. Um 20 Uhr wechselten wir dann auf die Couch, um noch ein wenig fernzusehen und uns an die Kiste mit (ur-)alten Weinen heranzuwagen. Der 1977er Bordeaux war ein Fall für den Ausguss, dafür war der 1980er Jugoslawe noch trink- und genießbar.

Donnerstag, 5. September 2019

WMDEDGT 9/2019

Frau Brüllen fragt wie an jedem 5. des Monats: WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? Alle Hintergründe und weitere Teilnehmer finden sich hier: #WMDEDGT Die letzten Monate kam mir immer etwas dazwischen oder ich habe es schlicht vergessen. Also neuer Versuch.

Eigentlich fehlen mir auch heute Zeit und Muße, das Aufschreiben ernst zu nehmen. Mal schauen, wie weit ich komme.

Um 5:55 Uhr klingelt der Wecker. Das passt thematisch gut mit meinem Traum zusammen (Inhalt vergessen, aber es passte), was aber nicht bedeutet, dass ich Lust aufzustehen hatte. Ich mag die Zeit nicht, in der es Morgen für Morgen sukzessive dunkler ist. Trotzdem um 6:08 Uhr die Laufrunde gestartet, das erste Mal der Saison mit Lampe, die ich aber noch nicht gebraucht habe. Befürchte allerdings, ab der nächsten Woche ist das auch vorbei und dann beginnt das "dunkle Laufhalbjahr". Hrmpf. War ansonsten sehr anstrengend heute, Beine müde, vielleicht eine Nachwirkung vom Reiten gestern, daher war ich auch langsam.

Danach Blumen, Kräuter und Tomaten gießen, Müsli für mittags vorbereiten, duschen, einmal Nachrichten hören und um 8:01 Uhr auf nach Wiesbaden, heute mit dem Auto, weil es spät werden wird. Verkehrslage war okay, daher frühe Ankunft im Büro.

Dann halt gearbeitet, um 12:20 Uhr endlich Mittagspause. Tja und dann hört es auch schon fast auf mit den Dingen, über die ich mich hier ausbreiten kann. Ich bin nämlich vor Feierabend nicht mehr vor die Tür gekommen. Den Leerlauf dazwischen habe ich mit anderer Arbeit gefüllt Der Feierabend ist heute erst in den späten Abendstunden, wegen Sitzung.

Freitag, 5. April 2019

WMDEDGT 4/2019

Frau Brüllen fragt wie an jedem 5. des Monats: WasMachstDuEigentlichDenGanzenTag? Alle Hintergründe und weitere Teilnehmer finden sich hier: #WMDEDGT

[18:17] Manchmal frage ich mich das selbst. So auch heute. Ich habe überlegt, ob ich heute überhaupt mitmachen soll, aber da ich jetzt im Zug sitze und das WLAN funktioniert.... Why not? Aber von vorn.

[5.47] Der Wecker klingelt zur standardmäßigen Laufzeit. Ich war schon ein paar Minuten vor dem Klingeln wach, habe an dieses und jenes gedacht, bin eventuell dabei wieder eingedöst, wieder erwacht, habe gehofft, dass ich noch ein wenig vor mich hinträumen kann, ehe der Wecker klingelt, was man halt so macht zwischen 5 und 5.47 Uhr in der Früh. ;) Nach dem Aufstehen recht schnell die richtigen Laufklamotten zusammengesucht, ein Glas Wasser getrunken und Punkt 6 Uhr losgejoggt. So pünktlich ist mir das schon länger nicht mehr gelungen. Bedingungen waren ziemlich gut, ca. 6 Grad, trocken, nur halt leider noch dunkel. Die Runde war in Ordnung, allerdings nicht sonderlich schnell heute. Dafür hat ein frühes Osterhäschen meinen Weg gekreuzt.

[7.00-7.39] Rückkunft. Heute musste es schnell gehen, ich musste unbedingt die Bahn um 7.47 Uhr erwischen, weil vor der Arbeit noch ein anderer Termin in Wiesbaden anstand. Schnell Blumen und Kräuter gegossen, Kopflampe an die Steckdose angeschlossen, Müsli zubereitet, geduscht, Klamotten zusammengesucht und aus dem Haus.

[7.48-8.21] Buchlesend in der S9 gesessen. Buch sehr spannend, daher war die Fahrt gewissermaßen zu kurz.

[8.21-15.11] Termin absolviert, war allerdings nicht die allerschlauste Idee heute die neuen Schuhe direkt 2 Kilometer auszutesten. Egal, selbst schuld. Im Büro fast ausschließlich die Arbeit anderer Leute erledigt, die nicht da waren, in einem Fall völlig umsonst 35 Minuten mit sinnloser Tätigkeit vergeudet. Ansonsten keine besonderen Vorkommnisse, außer, dass ich jetzt auch mein Auto wahlkampfgerecht ausstatten kann.



[15.11-15.41] Wieder in der S9 gesessen, wieder lesend, Buch auch nach dieser Fahrt noch spannend.

[15.48-17.15] Daheim gewesen, mit dem Besten die Reste der köstlichen Blumenkohl-Couscsous-Pfanne verspeist. Schon wieder Sachen gepackt, die Rennen des Wochenendes studiert und Tipps gemacht, dann schon wieder Zeit aufzubrechen.

[17.30] Abschied am Bahnhof, dieses Mal ging es in die andere Richtung. Leider ist der Anlass für die spontane Fahrt in die Heimat kein erfreulicher. Noch viel doofer ist, dass ich allein fahren muss, Daniel hat leider Samstag nicht freibekommen. Sehr schade.

[17.58] Abfahrt des ICE Richtung Norden. Freitagabendvoll, aber ich sitze da, wo ich sitzen sollte. Das gibt mir Zeit zum Tagebuchbloggen. Ich hoffe mal, die Anschlüsse funktionieren. Ansonsten habe ich ja noch mein Buch.

[18.53] Erster Umstieg erfolgreich. Jetzt noch gute zwei Stunden RE, wird bestimmt lustig. WLAN gibt's ab jetzt auch keins mehr. Also ist nun das Buch dran und ich beende an dieser Stelle den Post für heute.